Behandlungsratgeber

Embryonenspende

Paare, die sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen haben, können ihre überzähligen Embryos spenden.

Dies ermöglicht es Paaren, die nicht auf natürliche Weise schwanger werden können, eine Familie zu gründen.

AUF EINEN BLICK
FÜR WEN IST ES GEEIGNET
  • Paare, die sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen und überzählige Embryonen haben, die sie nicht für die eigene Schwangerschaft benötigen
ERFOLGSRATE
  • Die Erfolgsrate, dass ein Embryo das Auftauen überlebt und eine erfolgreiche Schwangerschaft stattfindet liegt bei 40 bis 50 %.
POTENZIELLE RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN
  • Kein Embryo überlebt das Auftauen
  • Die Schwangerschaft verläuft nicht erfolgreich
WIE FUNKTIONIERT ES?

Wie funktioniert die Embryonenspende?

Wer kann spenden?

Eine Embryonenspende ist immer freiwillig. Wenn Sie eine Fruchtbarkeitsbehandlung, wie IVF hinter sich haben, oder Ihre Embryos eingefroren - also kryokonserviert - wurden und überzählige Embryos haben, können Sie diese spenden.

Der Weg zur Embryonenspende

  • Zunächst müssen Sie zustimmen, dass Ihre Embryos gespendet werden dürfen - eine schwere Entscheidung. Nehmen Sie sich Zeit dafür und sprechen Sie das Ganze (mehrmals!) mit Freunden, Familie und Ihrem Arzt durch.
  • Sie haben sich zu der Spende entschlossen, nun müssen einige Formalitäten erledigt werden. Wenn Sie die entsprechenden Formulare ausgefüllt und die benötigten Besprechungs- und Beratungstermine wahrgenommen haben, sind Sie offiziell Spender.
  • Abhängig von der Klinik, für die Sie sich entschieden haben, müssen Sie noch weitere Formulare ausfüllen. Diese behandeln Ihre Krankengeschichte, und ob Sie als Spender anonym bleiben möchten. Wenn Sie für Ihre Fruchtbarkeitsbehandlung bei einer anderen Klinik waren, müssen Sie außerdem ein Formular zur medizinischen Freigabe der Embryos unterzeichnen.

Was kann ich von der Embryonenspende erwarten?

Sprechen Sie offen über Ihre Gefühle

Eine Embryonenspende ist etwas sehr Persönliches und Emotionales. Sprechen Sie deshalb offen mit Ihrer Familie und Ihren Freunden über Ihre Entscheidung. Suchen Sie sich bei Bedarf auch einen professionellen Therapeuten.

Sie entscheiden

Es ist sehr wichtig, dass Sie sich nicht zu der Spende genötigt fühlen, es muss aus freien Stücken passieren, damit Sie sich mit der Entscheidung wohl fühlen können.

Die Empfänger

Wenn Sie als Spender lieber anonym bleiben möchten, dann ist das absolut in Ordnung. Bei einer offenen Spende können Sie und die möglichen Empfänger gegenseitig ihr Profil anschauen. Bei übereinstimmenden Kriterien treffen Sie sich mit den Empfängern und entscheiden gemeinsam, wie und ob es mit der Spende weitergeht. Wollen Sie mit dem Baby nach der Geburt Kontakt halten? Oder möchten Sie vielleicht auch mit der Empfängerfamilie in Kontakt bleiben? All diese Fragen werden bei den gemeinsamen Treffen geklärt.

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