Für viele Menschen, die erfolgreich viel an Gewicht verloren haben, will sich dennoch keine Lebensfreude bzw. Freude über das Erreichen des gesteckten Ziels einstellen. Denn die persönliche Elastizitätsspanne der Haut wurde überschritten, die Haut bildet sich nicht (genügend) zurück und hängt in schlaffen Hautlappen nach unten. Hier kann ein Ganzkörperlifting, auch Ganzkörperstraffung genannt, Abhilfe schaffen.

AUF EINEN BLICK
FÜR WEN IST ES GEEIGNET
  • für Personen, die in relativ kurzer Zeit viel Gewicht, d. h. zwischen dreißig und hundert Kilogramm und mehr verloren haben.
  • der BMI sollte kleiner als 35 sein
  • die Person sollte nicht mehr übergewichtig sein und das aktuelle Gewicht langfristig halten wollen.
  • Schwangere Frauen und solche, die eine Schwangerschaft planen, können kein Ganzkörperlifting vornehmen.
  • Mindestalter: 18 Jahre.
  • Ein Ganzkörperlifting kann nur bei stabilem allgemeinen Gesundheitszustand ohne gravierende körperliche Einschränkungen durchgeführt werden.
  • Ein guter Wundheilungsverlauf muss gegeben sein, weshalb beispielsweise Diabetes ein Ausschlusskriterium für diese Operation bildet.
BEHANDLUNGSDAUER
  • 4 bis 6 Stunden
  • Stationärer Aufenthalt von 1 bis 2 Wochen
ERFOLGSRATE
  • Bei Vermeidung zukünftiger starker Gewichtsschwankungen ist die Erfolgsquote sehr hoch, auch auf lange Sicht.
ERHOLUNGSDAUER
  • Heilungsprozess: rund 2 Monate
  • Erholungszeit: 2 bis 3 Monate
POTENZIELLE RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN
  • große Narben
  • Risiken durch Vollnarkose
  • Erhöhtes Thrombose-Risiko
  • Haut spannt und schmerzt
  • Blutungen

Kosten

Hier finden Sie die Preise für eine Kombination von Behandlungen, die typischerweise in einem Ganzkörperlifting enthalten sind (Bauchdeckenstraffung, Arm- und Oberschenkelstraffung). Bitte beachten Sie, dass die Behandlung in verschiedenen Phasen erfolgen muss.

  • Ungarn

    4.900€
  • Türkei

    5.500€
  • Tschechische Republik

    6.070€
WIE FUNKTIONIERT ES?

Was ist ein Ganzkörperlifting?

Ein Ganzkörperlifting ermöglicht das Entfernen von beliebig viel überschüssiger Haut an allen Körperregionen: vom Körper selbst wie Bauch, Gesäß und Rücken sowie von Armen und Beinen. Unterschiedliche Regionen wie Bauch und Rücken können gleichzeitig behandelt werden. Bei den zu behandelnden Bereichen wird die untere Körperhaut komplett geliftet, d. h. angehoben.

Wie verläuft ein Ganzkörperlifting?

Die Haut ist mehr als eine Körperhülle; sie ist ein lebenswichtiges Organ des Menschen. Um die Hautdurchblutung stets zu gewährleisten, wird der Operateur seine Schnitttechnik so wählen, dass geliftete Hautpartien an Hautareale anschließen, die nicht angehoben werden. Dadurch wird die lebensnotwendige Hautdurchblutung sichergestellt. Dies erklärt die zum Teil slalom- oder kurvenreichen Einschnitt-Techniken. Bei dem Ganzkörperlifting beginnt der Arzt mit einem Schnitt in Höhe des Beinansatzes. Dieser wird rund um den Körper ausgeführt. Er verläuft in Bogenform vom Oberschenkel zur Leiste hin und reicht über den Beckenkamm. Vom Beckenkamm führt er unterhalb des Gesäßes zum anderen Oberschenkel hin, wodurch der Schnitt kreisförmig geschlossen wird. Ein weiterer Schnitt erfolgt am Bauch rund um die Taille. Nach den vorgenommenen Schnitten wird die Haut gestrafft. Dabei zieht der Chirurg die Haut an den Beinen hoch und entfernt überschüssiges Haut- und Fettgewebe. Darüber hinaus werden die Bauchdecke und das Gesäß neu modelliert. Frauen freuen sich insbesondere darüber, dass nach der Operation ihre Taille wieder erkennbar sein wird, die zuvor, von Hautlappen verdeckt, nicht zur Geltung kam. Bei den Armen werden die Schnitte für das Lifting an den Unterarmen vorgenommen.

Was kann ich erwarten?

Zu erwarten sind nach dieser aufwendigen Behandlung und ihrem Heilungsprozess Körperkonturen, die dem neuen gesunden Ich entsprechen. Personen, die eine gesundheitsförderliche Gewichtsreduktion abgeschlossen haben, fühlen sich mit den zum Teil verbleibenden Hautlappen so unwohl, dass sie häufig wieder zunehmen. Patienten, die sich einem Ganzkörperlifting unterzogen haben, nehmen im Vergleich zu den vorherigen schlaffen Hautüberschüssen die Narben als weitaus kleineres Übel in Kauf. Die Hautlappen bilden auch ein hygienisches Problem: häufig erkranken Personen an Pilzinfektionen, da die Hautlappen der darunterliegenden Haut die Luftzufuhr nehmen. Als weitaus größer gilt jedoch der psychische Druck. Betroffene Personen meiden Schwimmbäder und Saunen. Oft zerbrechen Beziehungen, da sich die Personen vor Intimitäten fürchten, weil sie sich ihres Körpers schämen.

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