Der Begriff Penisvergrößerung umfasst operative und/oder invasive Eingriffe mit dem Ziel, das männliche Glied dauerhaft in Länge und/oder im Umfang zu vergrößern. Zur Penisvergrößerung, auch Penisaugmentation genannt, stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Auswahl. Welche die wirkungsvollste ist, hängt von den individuellen anatomischen Gegebenheiten ab und wird im Beratungsgespräch mit dem Arzt ermittelt.

AUF EINEN BLICK
FÜR WEN IST ES GEEIGNET
  • Männer, deren Penis in erigiertem Zustand kleiner als 7 Zentimeter ist (Mikropenis) und wenn dadurch ein psychischer Leidensdruck entsteht.
ERHOLUNGSDAUER
  • Kurzfristig: 2 Wochen
  • Langfristig: 4 bis 6 Wochen
BEHANDLUNGSDAUER
  • Je nach gewählter Methode zwischen 1 und 2 Stunden
ERFOLGSRATE
  • 3 bis 6 Zentimeter Verlängerung bis zur doppelten Länge. 84% der Männer sagen, dass Sie mit den Ergebnisse zufrieden sind.
POTENZIELLE RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN
  • flacherer Erektionswinkel
  • Dellenbildung
ALTERNATIVE BEHANDLUNGEN

Kosten

Nachfolgend finden Sie die Einstiegspreise für eine Penisvergrößerung in mehreren Ländern.

  • Tschechische Republik

    1.050€
  • Türkei

    1.340€
  • Litauen

    2.000€

Was ist eine Penisvergrößerung?

Medizinisch gilt ein männliches Glied, das in erigiertem Zustand kleiner als sieben Zentimeter ist, als Mikropenis und legt eine Penisvergrößerung nahe. Entscheidender ist jedoch der psychische Leidensdruck, den die Person subjektiv empfindet. Vergleichbar mit der Größe der weiblichen Brust, geht es dabei - über die Funktionsfähigkeit des Körperteils hinaus - auch um geschlechtliche Signalwirkungen. Unter Penisvergrößerung fallen verschieden operative Methoden, um das männliche Glied in Länge und/oder Umfang zu vergrößern. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die entweder auf die Verlängerung des Penis (Ligamentolyse, Penisvergrößerung durch Reduktion der Fettpolster am Schamhügel, Skrotoplastik) oder Vergrößerung des Penisumfanges (Eigenfettunterspritzung, Dermal-Fat-Graft-Methode) abzielen.

Wie verläuft die Behandlung?

Die operativen Techniken zur Penisvergrößerung sind je nach Ausgangssituation und Wunsch unterschiedlich.

Ligamentolyse: Das Glied wird durch ein sogenanntes vorderes Halteband (Ligamentum suspensorium penis) am Becken gehalten. Dieses wird bei der Ligamentolyse durchtrennt, wodurch ein Teil des innen liegenden Penis herausgeschoben werden kann. Aus körpereigenem Gewebe wird dann eine neue Befestigung erstellt, ein sogenannter Schwenklappen. Körpereigenes Gewebe deshalb, weil es komplikationslos vom Körper akzeptiert wird und es keine Abstoßreaktionen und somit die besten Ergebnisse gibt. Um zu vermeiden, dass die durchgeschnittenen Bänder wieder am Schambeinknochen zusammenwachsen, wird der Platzhalter, die neue Befestigung, zwischen dem befreiten Penisstück und dem Knochen eingesetzt.

Fettabsaugen: Bei korpulenten Patienten kann der Penis vor allem im Bereich des Schamhügels von übermäßig viel Fettgewebe überdeckt und begraben sein. In solch einem Fall kann entweder das den Penis umgebende Fett abgesaugt werden (Liposuktion), oder bei größeren Massen operativ entfernt werden. Dies wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt.

Skrotoplastik: Bei manchen Männern ist der Skrotalansatz, d. h. der Ansatz des Hodensacks, relativ weit vorne gelegen ("Penile Webbing"). Diese anatomische Besonderheit verkürzt den Penis optisch und praktisch. Operativ wird bei der Skrotoplastik der Hodenansatz unter Vollnarkose körpernäher platziert.

Umfangszunahme durch Eigenfettinjektion: Durch Unterspritzungen des zuvor örtlich betäubten Penis mittels Hyaluron oder körpereigenem Fett wird eine Verdickung erzielt. Die Verwendung von körpereigenem Fett ist zwar aufwendiger, wird in der Regel aber auch besser vertragen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass ein zusätzlicher Schritt, nämlich die Filtration, die dauerhaftesten Ergebnisse erzielt. Das Fettgewebe wird meistens mit einer dünnen Kanüle dem Oberschenkel entnommen. Dann wird das Fett filtriert und zentrifugiert, um Teile anderer Zellen zu entfernen. Denn diese würden mit ihren Oberflächenantigenen dem Körper ein Signal zum schnellen Abbau geben. Damit würden auch die gewünschten Fettdepots verschwinden, was das frühere Problem dieser Methode war. Dennoch wächst ein Teil des Fettes nicht an. Diesen geringen Schwund plant der erfahrene Arzt jedoch von vornherein ein. Das aufbereitete Fett wird in die verschiebbare Schicht der Penisschafthaut gespritzt. Wichtig ist dabei vor allem die symmetrische Verteilung der Injektion. Denn obwohl der Umfang des Penis vergrößert werden soll, sollen die natürlichen Proportionen dabei erhalten bleiben. Nach der Behandlung ist eine Woche lang ein Druckverband sorgfältig zu tragen. Dieser hat eine modellierende Funktion.

Dermal-Fat-Graft-Methode: Bei dieser komplexen Behandlung zur Verdickung wird ein Stück Haut mitsamt dem darunterliegenden Fettgewebe aus einer unauffälligen Körperregion (oft Gesäßfalte) entnommen. Von diesem Hautstück wird die äußerste Hautschicht abgetrennt, sodass nur noch Lederhaut und Fettgewebe übrig bleiben. Diese werden dann unter die Penisschafthaut eingesetzt. Es handelt sich um ein Hauttransplantationsverfahren unter Vollnarkose mit zwingend stationärem Aufenthalt von ca. zwei Wochen.

Gibt es verschiedene Arten der Behandlung?

Um eine Penisvergrößerung zu erzielen, stehen je nach Ausgangssituation und Wunsch verschiedene Techniken zur Verfügung.

Die Ligamentolyse nutzt den Umstand, dass das männliche Glied weitaus länger ist als sein äußerer sichtbarer Teil. Bei dieser Operation wird der Penis weiter herausgezogen. Völlig unberührt bleibt bei diesem Routineeingriff die Peniswurzel mit ihren sensiblen Nerven- und Gefäßbahnen.

Die Penisvergrößerung durch Reduktion der Fettpolster am Schamhügel kommt bei korpulenten Patienten zum Einsatz. Dabi bleibt der Penis selbst unberührt, er wird jedoch deutlich sichtbarer und wirkt vergrößert.

Operativ kann für eine Verlängerung auch mittels der Skrotoplastik der Hodenansatz unter Vollnarkose körpernäher platziert werden. Zur Umfangvergrößerung ist die Eigenfettunterspritzung einen gängige Praxis. Eine weitere und noch effizientere Methode zur Umfangvergrößerung ist die Dermal-Fat-Graft-Methode.

Was kann ich erwarten?

Mit allen Methoden der Penisvergrößerung kann ein dauerhaftes Ergebnis erwartet werden. Generell ist das sichtbare Resultat der Penisvergrößerung nach dem operativen Eingriff im schlaffen Zustand auffälliger. Die Durchschnittswerte liegen dabei je nach anatomischer Ausgangssituation zwischen drei bis sechs Zentimetern Verlängerung bis hin zur Verdoppelung der Länge.

Im erigierten Zustand ist in der Regel ein Zugewinn von zwei bis vier Zentimetern messbar. Bei der Vergrößerung des Umfangs durch Eigenfettunterspritzungen ist eine Zunahme von dreißig Prozent möglich. Liegt die Ursache der Korrektur jedoch beispielsweise in einem verfetteten Schamhügel, kann der Penis optisch dann wieder schrumpfen, wenn der Patient erneut Fettdepots aufbaut. Bei Unterspritzungen zur Vergrößerung des Penisumfangs sind dauerhafte Zugewinne von dreißig Prozent möglich. Eine höhere Umfangszunahme kann mit der Dermal-Fat-Graft-Methode erreicht werden. Die Verlängerung durch einen skrotoplastischen Eingriff ist von der anatomischen Ausgangssituation abhängig.

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