Medikamente gegen Haarausfall: Minoxidil und Finasterid

Jonas Butt

Jonas Butt - Medizinische Redakteurin

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Jeder, der schon mal unter Haarausfall gelitten hat, weiß, dass dieser Zustand relativ weit verbreitet ist. Die Statistiken belegen dies: 40% aller Männer leiden irgendwann unter Haarverlust, während es 20% bei den Frauen sind. Doch diese Zahlen haben auch ihr Gutes, denn so hat sich in den vergangenen Jahren viel im Bereich der Haarrestauration getan und es werden immer neuere Technologien eingesetzt, um möglichst viel Haar zu erhalten. Außerdem gibt es eine Reihe von Medikamenten, die gerne bei Haarausfall eingesetzt werden. Die beliebtesten Haarwuchsmittel auf dem Markt haben in der Regel keine starken Nebenwirkungen und sind schon so lange im Umlauf, dass die Verbesserungen aufgrund einer Einnahme mittlerweile erwiesen sind.

Zu diesen gehören Minoxidil und Finasterid. Während Minoxidil häufig lokal aufgetragen wird (direkt auf die Kopfhaut), wird Finasterid als Tablette geschluckt. 

Minoxidil

Ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt, wurde Minoxidil Jahre danach extra für die Behandlung von Haarausfall bei Männern und Frauen angepasst und ist mittlerweile als Creme statt Tablette auf dem Markt. Die rezeptfreie Variante ist in einer Konzentration von entweder 2% oder 5% erhältlich. Die International Society of Hair Restoration Surgery beschrieb die Wirksamkeit von Minoxidil damit, dass das Medikament nicht nur Haarverlust aufhält, sondern auch erneutes Wachstum anregt – dies gilt zumindest für die 5% Variante. Bei über 60% der Patienten wurde ein wirksames Ergebnis erzielt, und nach einer zusätzlichen 4-monatigen Studie wurde das Medikament endgültig als sehr wirksam eingestuft. Es wurde jedoch auch darauf hingewiesen, dass Patienten auf jeden Fall mit einem Spezialisten sprechen sollten, um einen optimalen Langzeitplan zu erstellen.

Finasterid

Die hohen Erfolgsquoten von Finasterid machen es zu einem bewährten Mittel für alle, die unter Haarausfall leiden: Über 80 % der Männer (für Frauen wird es nicht empfohlen) konnten mit dem Medikament ihr Haarwachstum stoppen, und mehr als 60 % beobachteten ein Nachwachsen. Für Finasterid benötigen Sie jedoch eine Verschreibung – was Ihnen die Chance gibt, in Ruhe mit Ihrem Arzt über Haarverlust zu sprechen. Nach ungefähr sechs Monaten Einnahme von Finasterid bemerken die meisten Patienten dickeres, volleres Haar.

Bessere Haartransplantationsergebnisse dank Haarverlust-Medikamenten?

Haartransplantationen helfen dabei, die natürliche Haarlinie wiederherzustellen. Dank kostengünstiger Kliniken im Ausland ist der Eingriff für viele zu einer echten Alternative geworden. Mittlerweile reisen Tausende in Länder wie die Türkei, um bei den hochwertigen Behandlungen jede Menge Geld zu sparen.

“Um ein besseres Ergebnis zu erzielen, empfehle ich meinen Patienten nach der Operation einige pflanzliche Präparate und Vitamine wie Sägepalme, Brennesselextrakt, Rosskastanie, Biotin, Zink und die Vitamine B5, B6 und B12. Wenn ein Patient chemische Medikamente einnehmen muss, empfehle ich Finasterid oder Minoxidil, gebe sie aber nicht jedem Patienten. Ich wähle diese Medikamente auf der Grundlage der Transplantatqualität, des Alters und der Haarstruktur meiner Patienten aus. Wenn meine Patienten keine chemischen Medikamente verwenden möchten, empfehle ich selbstverständlich nur pflanzliche Präparate, Seren oder lokale Behandlungen wie PRP und Mesotherapie. - Dr. Ziya Yavuz, Gründer und Chirurg der Haartransplantationsklinik Dr. Ziya Yavuz, Istanbul

Viele Patienten setzen die Einnahme von Minoxidil und Finasterid nach einer Haartransplantation fort (oder fangen zu dem Zeitpunkt damit an), da die Wirkung der beiden Medikamente zu mehr Haardichte verhelfen kann. Letztendlich erfüllen beide weiterhin ihre Rolle als Präventivmedikamente, die die Ergebnisse einer Haartransplantation unterstützen.

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