Behandlungsratgeber

Barttransplantation

Eine Barttransplantation ist ein ambulanter chirurgischer Eingriff, bei dem neue Haarfollikel in Gesichtsbereichen wiederhergestellt oder hinzugefügt werden können, in denen Haare fehlen, unregelmäßig oder dünn sind.

Der Inhalt wurde von Qunomedical und dem Medizinischen Beirat nach bestem Wissen und Gewissen auf Qualität und Richtigkeit überprüft.

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Barttransplantation Auf Einen Blick

FÜR WEN IST ES GEEIGNET

  • Personen mit fehlendem, unregelmäßigem oder dünnem Barthaar.

  • Transmänner, die sich einen Bart wachsen lassen möchten.

  • Personen, die mit ihrem Bart Aknenarben oder andere Arten von Narben verbergen möchten.

BEHANDLUNGSDAUER

  • An einem Tag, 3 bis 8 Stunden, je nach Anzahl der Transplantate.

ERHOLUNGSDAUER

  • Leichte, routinemäßige Tätigkeiten können am Tag nach der Operation wieder aufgenommen werden.

  • Wiederaufnahme der Büroarbeit: 3 Tage.

  • Wiederaufnahme des Trainings: 1 Monat.

  • Wiederaufnahme des Schwimmens und der Dampfbäder: 1 Monat.

ERFOLGSRATE

  • 90 bis 95%.

POTENZIELLE RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN

  • Schmerzen

  • Blutung

  • Infektion

  • Schwellung oder Rötung der Kopfhaut und/oder im Bartbereich

ALTERNATIVE BEHANDLUNGEN

Kosten

Startpreise für Barttransplantation bei Qunomedical-qualifizierten Kliniken.

LandPreis
Türkei€1,500
Griechenland€1,500
Mexiko€2,070
Deutschland€2,400
Thailand€3,700
Vereinigtes Königreich€4,390

Wie Funktioniert Es?

Ähnlich wie bei einer Haartransplantation werden Barttransplantationen meist mit der FUE-Technik (Follicular Unit Extraction) unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Einzelne Haarfollikel werden aus dem Spenderbereich am Hinterkopf und um die Ohren herum entnommen und dann in den Bartbereich implantiert. Wenn im Spenderbereich nicht genügend Haare vorhanden sind, dann können Haare manchmal auch von der Brust gewonnen werden.

Was beinhaltet eine FUE-Barttransplantation?

Vor der Operation besprechen Sie Ihre Wünsche und Erwartungen bezüglich Ihrer Barttransplantation mit einem Facharzt. Es gibt jedoch einige wesentliche Phasen, die für alle Barttransplantationen gelten. Nachfolgend finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

1. Erste Beratung

Um herauszufinden, ob der Eingriff für Sie geeignet ist, und eine erste Schätzung der Anzahl der benötigten Transplantate zu erhalten, können Sie einige Bilder von Gesicht und Kopf (mit Ansichten von der vorderen, linken und rechten Seite Ihres Gesichts, des Bereichs unter Ihrem Kinn und Ihres Hinterkopfs) an einen unserer Ärzte senden, damit dieser sie sich ansehen kann, oder lassen Sie sich persönlich beraten.

Ihnen werden auch Fragen zu Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand gestellt, einschließlich:

  • Ob Sie an Krankheiten leiden

  • Ob Sie regelmäßig Medikamente einnehmen

  • Was Sie mit der Barttransplantation erreichen wollen

Dadurch kann der Arzt besser einschätzen, welche Ursachen Ihrem Mangel an Gesichtshaaren zugrunde liegen und welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist. Bei dieser ersten Beurteilung wird auch ein Kostenvoranschlag für Ihr Verfahren gemacht.

2. Planung des Besuchs in der Klinik

Wenn Sie sich für eine Barttransplantation entschieden haben, helfen wir Ihnen, Ihren Wunschtermin für die Operation zu bekommen. Operationen beginnen in der Regel am Morgen oder frühen Nachmittag, daher wird empfohlen, am Vortag einzutreffen, um sich vor der Operation richtig ausruhen zu können.

3. Beratung vor Ort mit Barthaarchirurgen

Sie besrpechen mit Ihrem Chirurgen welche Abdeckung Sie erreichen möchten und welchen Bartstil Sie sich wünschen. Zudem wird er die Qualität und Quantität der Haare in Ihrem Spenderbereich beurteilen. Sobald Sie sich entschieden haben, zeichnet der Arzt eine Linie, die den Beginn Ihrer neuen Bartlinie markiert.

4. Medizinische Untersuchungen

Sie werden körperlich untersucht und es werden Bluttests durchgeführt, um sicherzustellen, dass Sie bei guter Gesundheit sind und somit mit dem Eingriff fortfahren können. Bei allgemeinen Bluttests wird auch das Vorliegen schwerer Infektionskrankheiten überprüft, um sicherzustellen, dass Sie für die Durchführung der Behandlung ganz gesund sind, und alle medizinischen Ursachen auszuschließen, die schädigend sein könnten.

5. Vorbereitung auf die Operation

Nach der Durchführung der Tests und dem Zeichnen der neuen Bartlinie erhalten Sie eine örtliche Betäubung für den Spenderbereich und den zu desensibilisierenden Bartbereich. Bei der FUE-Technik wird der Spenderbereich in der Regel abrasiert. Wenn Sie Angst vor Nadeln haben, sagen Sie uns einfach im Vorfeld Bescheid! Wir arbeiten mit ausgewählten Ärzten zusammen, die sich auf die nadelfreie Anästhesie spezialisieren (die in der Regel gegen Aufpreis erfolgt).

6. FUE-Barttransplantation

Sobald die Betäubung wirkt, beginnt der Chirurg mit der Operation. Die Follikel werden einzeln manuell entnommen und in einen Behälter mit einer Nährlösung gegeben, die die Vitalität der Follikel erhält.

Nach der Entnahme verwendet der Chirurg Mikroklingen und feine Nadeln (Durchmesser zwischen 0,6mm und 1,0mm), um die Transplantate in die Zielstellen einzuführen.

Die Transplantate werden in einem gleichmäßigen Muster für ein natürliches Aussehen und eine natürliche Dichte ausgerichtet.

Der gesamte Eingriff kann 3 bis 8 Stunden dauern und wird am selben Tag durchgeführt.

7. OP-Nachuntersuchung

Nach dem Eingriff (in der Regel am Tag nach der Operation) treffen Sie sich mit dem Chirurgen zu einer OP-Nachuntersuchung und erhalten genaue Anweisungen zur Nachsorge.

Was kann ich von einer Barttransplantation erwarten?

  • Erste 3 bis 4 Tage: Sie können leichte, routinemäßige Tätigkeiten nach einem Tag wieder aufnehmen, aber in Ihrem Gesicht werden in den ersten 3 bis 4 Tagen Anzeichen einer Behandlung zu erkennen sein. Der Spenderbereich sollte vollständig verheilen.

  • 4. bis 6. Tag: Sie sollten den Empfängerbartbereich in den ersten 5 Tagen vollständig trocken halten. Kleine Krusten, die die Follikel umgeben, fallen normalerweise innerhalb dieses Zeitraums ab.

  • 2. bis 3. Woche: 90 % der transplantierten Haare fallen aus. Dies ist ein normaler Prozess, der bei der Mehrzahl der Patienten auftritt. Dieses Phänomen wird als „Shock Loss“ bezeichnet. Shock Loss ist ein natürlicher, vorübergehender Prozess und tritt auf, weil die Follikel bei der Verschiebung ein Trauma erleiden.

  • 2. bis 6. Monat: Die Haare wachsen nach 2 bis 3 Monaten wieder nach. Das Haar wird dann mit jedem Haarzyklus dicker und dichter. Nach 6 Monaten können Sie sich wieder rasieren.

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