Behandlungsratgeber

Zygoma-Implantat

Ein Zygoma-Implantat (auch Jochbein-Implantat) ist ein Zahnimplantat, dass statt am Oberkieferknochen am Jochbein (Wangenbein) befestigt wird.

Der Inhalt wurde von Qunomedical und dem Medizinischen Beirat nach bestem Wissen und Gewissen auf Qualität und Richtigkeit überprüft.

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Zygoma-Implantate Auf Einen Blick

FÜR WEN IST ES GEEIGNET

  • Leute, die ein Zahnimplantat brauchen, aber keine ausreichende Knochenmasse im Oberkiefer besitzen, oder Knochenmasse von schlechter Qualität.

  • Leute, die ein Zahnimplantat brauchen, aber keinen Sinuslift oder ein Knochentransplantat machen lassen möchten.

BEHANDLUNGSDAUER

  • 2 bis 4 Stunden, je nach Aufwand der Behandlung.

ERHOLUNGSDAUER

  • 4 Monate.

ERFOLGSRATE

  • 97 bis 98 %.

POTENZIELLE RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN

  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

  • Parästhesie

  • Infektionen an der Implantatstelle

  • Verletzung/Beschädigung der umgebenden Gefäße oder Zähne

  • Implantat verbindet sich nicht mit dem Knochen

Wie funktioniert ein Zygoma-Implantat?

Zygoma-Implantate werden gesetzt, wenn Sie unter Atrophie (Gewebsschwund) im hinteren Teil des Oberkieferknochens leiden. Wenn Sie im vorderen Teil des Kieferknochens keine Probleme haben, werden dort konventionelle Zahnimplantate eingesetzt.

Betäubung

Sie werden örtlich betäubt. Stattdessen können auch eine Vollnarkose oder ein Neuroleptikum verabreicht werden.

Einschnitt und Bohren

  • Ihr Zahnarzt setzt einen Einschnitt und legt das Jochbein frei.

  • Mit einem Bohrer bohrt der Zahnarzt ein Loch in den Knochen, um Platz für das Implantat zu schaffen.

Einsetzen des Implantats

  • Das Implantat wird mit speziell gefertigten Schrauben für Zygoma-Implantate befestigt. Die Schrauben gibt es in verschiedenen Längen. Sie knicken in einem 45° Winkel ab, damit sie sich der angewinkelten Struktur von Jochbein zu Kieferknochen anpassen.

  • Die Zahnbrücke wird sofort danach eingesetzt.

  • Der Einschnitt wird vernäht.

Was kann ich von der Behandlung erwarten?

Beratung Ihr Zahnarzt führt vor der Behandlung ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen. Dazu gehören eine körperliche Untersuchung Ihrer Mundhöhle und Tests mit bildgebenden Verfahren, um so den besten Behandlungsplan für Sie festzulegen.

Unterschied zu herkömmlichen Implantaten Das Jochbein hat eine dichtere Knochenstruktur als der Oberkieferknochen. So kann ein Implantat besser verankert werden und der Zahnersatz kann bereits während der Operation eingesetzt werden. Sie müssen nicht, wie bei herkömmlichen Zahnimplantaten, erst abwarten, bis Ihr Zahnfleisch verheilt ist. Die Dauer der Behandlung ist dadurch insgesamt kürzer.

Da diese Technik außerdem minimalinvasiv ist, ist die Genesungsdauer kürzer und angenehmer.

Nachsorge Wie bei jedem Eingriff ist die Nachsorge ein wichtiger Teil der Genesung und des Endergebnisses. Achten Sie auf gute Mundhygiene und gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt.

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