Mit 9 einfachen Zahnpflege-Tipps zu gesünderen Zähnen

Natürlich putzen Sie sich die Zähne und achten auf Ihre Mundhygiene. Aber ist Ihre Pflege auch wirklich ausreichend und vor allem: machen Sie es richtig? Morgens und Abends Zähneputzen ist nicht das A und O, es gehört mehr dazu. Die richtigen Hilfsmittel und die richtige Technik sind schon die halbe Miete bei der Mund- und Zahnpflege. Gesunde Zähne bedeuten weniger Zahnprobleme wie Fäulnis, Zahnbelag und Zahnstein und sie begrenzen die Zahnarzttermine auf ein Minimum.

Hier ist deshalb eine Liste mit Ratschlägen, die Ihnen helfen, Ihr strahlendes Lächeln zu behalten!

1. Die richtige Technik macht den Unterschied

Zweimal täglich Zähneputzen und das für jeweils mindestens 2 Minuten. Damit Sie nicht mit einer Stoppuhr in der Hand am Waschbecken stehen müssen, folgender Vorschlag: Spielen Sie einfach einen Song ab, der zwischen 2 und 2 ½ Minuten dauert und putzen sich währenddessen die Zähne. Dann stimmt die Zeit und Sie haben Abwechslung und Spaß beim Putzen.

Die richtige Technik macht den Unterschied

Halten Sie die Zahnbürste in einem 45° Winkel zu Ihren Zähnen und putzen Sie mit kurzen, sanften Bürstenstrichen vor und zurück über die Seiten und Oberfläche Ihrer Zähne. Für die Rückseite der Zähne halten Sie die Bürste senkrecht und auch hier kurze, sanfte Bürstenstriche.

2. Zähneputzen ja, aber zur richtigen Zeit

Die Empfehlung lautet: Zweimal täglich Zähneputzen. Aber wann? Von klein auf wurde uns eingebläut: ‘Vor dem Frühstück, nach dem Essen, Zähneputzen nicht vergessen!’ Die Wahrheit ist natürlich wieder einmal etwas komplizierter. Direkt nach dem Essen sollte man seine Zähne nämlich nach Möglichkeit nicht putzen. Wenn wir etwas trinken oder essen, kann unser Zahnschmelz vorübergehend aufgeweicht werden. Sofort danach die Zähne zu putzen würde also mehr schaden als nutzen, weil so der Zahnschmelz beschädigt oder abgetragen wird. Nach einer Stunde hat unser Speichel die Säuren in den Speisen neutralisiert und der Zahnschmelz hat wieder seine gewohnte Festigkeit. Deshalb als Faustregel: Zähne entweder vor dem Frühstück oder eine Stunde danach putzen. Dasselbe gilt für Abends: nach dem Essen mindestens eine Stunde warten und erst dann putzen.

3. Zahnseide: Die Gesundheit unserer Zähne hängt buchstäblich an einem seidenen Faden

Der Gebrauch von Zahnseide ist ein wesentlicher Punkt der Mundhygiene. Bitte einmal pro Tag, nach dem Zähneputzen - am besten Abends, vorm Zubettgehen - Zahnseide benutzen.

Zahnseide: Die Gesundheit unserer Zähne hängt buchstäblich an einem seidenen Faden

Nehmen Sie dazu ein Stück Zahnseide und wickeln Sie die Enden um Ihre beiden Mittelfinger. Dazwischen sollten etwa 10 Zentimeter gespannter Faden übrig bleiben. Dann legen Sie die Zahnseide über die Daumen, und klemmen den Faden zwischen Daumen und Zeigefinger fest. So rutscht er nicht hin und her und Sie haben beim säubern die Kontrolle über die Zahnseide. Halten Sie die Zahnseide gespannt, führen Sie sie in den Zahnzwischenraum ein und bewegen Sie den Faden an den Zahnflächen vorsichtig auf und ab, um Zahnbelag zu entfernen. Und vergessen Sie nicht die Zahnrückseiten

4. Die richtige Bürste macht’s

Die richtige Bürste macht’s

Ihr Zahnarzt kann Ihnen auf Grundlage Ihrer persönlichen Bedürfnisse eine geeignete Zahnbürste empfehlen. Generell sind Bürsten mit weichen Borsten die bessere Wahl. Denken Sie auch an Form und Größe: die Bürste muss gut im Mund liegen und sich angenehm beim Putzen anfühlen. Sie sollte dabei klein und flexibel genug sein, um auch an die hinteren Backenzähne zu gelangen. Auch eine elektrische Zahnbürste ist eine Überlegung wert: sie entfernt doppelt so viel Zahnbelag wie eine Handzahnbürste.

5. Bürste säubern nicht vergessen

Waschen Sie Ihre Zahnbürste nach jedem Gebrauch unter fließendem Wasser ab und lassen Sie sie an der Luft trocknen. Zahnärzte raten davon ab, die Zahnbürste mit einer Hülle oder ähnlichem zu bedecken, da sich so leicht Bakterienherde bilden können. Teilen Sie Ihre Zahnbürste nicht mit anderen.

6. Öfters mal die Zahnbürste wechseln

Die Borsten fransen mit der Zeit aus und verbiegen sich, wechseln Sie daher alle 3 bis 4 Monate die Zahnbürste, Ihren Zähnen und Ihrer Mundhygiene zuliebe.

7. Mundwasser benutzen

Da ja bekanntlich aller guten Dinge drei sind, folgt nach dem Zähneputzen und der Zahnseide zum Abschluss noch Gurgeln mit Mundwasser. Waschen Sie Ihren Mund 30 bis 40 Sekunden lang mit einem Schluck Mundwasser aus und spülen Sie danach nicht mit Wasser nach.

8. Auch unsere Zunge will gesäubert sein

Viele Leute vergessen diesen wichtigen Schritt. Er ist nicht nur bei der Mundpflege wichtig, er verhindert auch, dass auf der Zunge Bakterien zurückbleiben und sich vermehren können.

Auch unsere Zunge will gesäubert sein

Nehmen Sie etwas Zahnpasta auf Ihre Bürste und reinigen Sie Ihre Zunge damit in kreisförmigen Bewegungen. Spülen Sie danach den Mund mit Wasser aus. Stattdessen können Sie auch ein Stück Zahnseide benutzen und damit die Zunge vorsichtig säubern. Es gibt auch Zungenschaber, die ähnlich wie Zahnseide funktionieren. Halten Sie den Schaber an einem Ende fest und reiben Sie ihn sanft über Ihre Zunge, um sie zu säubern. Spülen Sie Ihren Mund danach gründlich aus.

9. Keine Snacks vorm Schlafengehen

Nach dem abendlichen Zähneputzen sind Speisen taboo. So verhindern Sie, dass Bakterien, Essensreste oder Zucker über Nacht auf oder zwischen Ihren Zähnen verbleiben.

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Über den Autor

Dr. Sophie Chung, CEO & Gründerin

Sophie ist promovierte Ärztin im Fachbereich Kardiologie und Stammzellenforschung. Sie ist dabei das Gesundheitswesen grundlegend zu verändern: Patienten weltweit sollen einen leichteren Zugang zu Pflege und Behandlungen erhalten und medizinische Betreuung auf eine ganz neue Art erfahren.

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