Behandlungsratgeber

Sinus Lift

Bei einem Sinuslift wird die vorhandene Knochenmasse im Oberkiefer verdickt. Diese zusätzliche Knochenmasse wird für die erfolgreiche Befestigung von Zahnimplantaten benötigt. Sobald die Sinusschleimhaut angehoben wurde, kann ein Knochentransplantat stattfinden.

Der Inhalt wurde von Qunomedical und dem Medizinischen Beirat nach bestem Wissen und Gewissen auf Qualität und Richtigkeit überprüft.

JustynaPatientenmanager
Noch unsicher? Gemeinsam finden wir Ihnen den richtigen Arzt!
+44 1466 455033
Gael D., Deutschland:
“Qunomedical hat mir so viel geholfen! Danke!“

Sinuslift Auf Einen Blick

FÜR WEN IST ES GEEIGNET

  • Patienten ohne ausreichende Kieferknochenmasse für ein Zahnimplantat.

BEHANDLUNGSDAUER

  • etwa 2 Stunden.

ERHOLUNGSDAUER

  • Die Genesungszeiten hängen vom Umfang der Operation ab. Ein Sinuslift und ein Knochentransplantat werden in der Regel gleichzeitig durchgeführt.

  • Die meisten Patienten müssen nach dem Einsetzen der neuen Wurzel 3 bis 6 Monate warten, bevor das Implantat eingeschraubt werden kann.

ERFOLGSRATE

  • Der Erfolg dieses Verfahrens wird daran gemessen, wie gut sich die Zahnimplantate in den Knochen einfügen.

  • Ein Sinuslift, der ein 10 bis 15 Jahre überdauerndes Zahnimplantat ermöglicht, wird weitgehend als Erfolg betrachtet.

POTENZIELLE RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN

  • Die untenstehenden Nebenwirkungen sind möglich, jedoch nicht sehr häufig.

  • Durchstochene oder zerrissene Sinusmembran

  • Infektionen

  • Schwellungen

  • Anhaltende Schmerzen

  • Starke Blutung

  • Weiterer Knochenverlust

Kosten

Startpreise für ein Sinuslift bei Qunomedical-qualifizierten Kliniken.

LandPreis (EUR €)
Ungarn170 €
Türkei195 €
Kroatien400 €
Polen440 €

Was ist ein Sinuslift?

Ein Sinuslift soll dem Oberkiefer Knochenmasse hinzufügen. Dies geschieht meist zur Vorbereitung auf einen kosmetischen Eingriff - normalerweise ein Zahnimplantat. Der Eingriff wird auch Sinus-Augmentation genannt und zielt darauf ab, die Sinusschleimhaut neu zu positionieren. So schafft man Platz für neue, transplantierte Knochenmasse. Die meisten Personen benötigen einen Sinuslift als Vorbereitung auf ein Zahnimplantat. Wenn Sie Zähne verloren haben und diese ersetzen möchten, ist dies oft der effektivste Weg. Damit Implantate halten, benötigen sie jedoch Knochenmasse zur Verankerung. Leider kann sich der Kieferknochen mit zunehmendem Alter verschlechtern und abbauen.

Wie funktioniert ein Sinuslift?

Vorbereitung

Vor einem Sinuslift muss ein Ersatzknochen für das Transplantat bereitgestellt werden. Dieser kann Ihnen entnommen werden (möglicherweise aus Ihrem Mund, Ihrem Bein oder Ihrer Hüfte). Vor Beginn der Operation muss Ihr Chirurg oder Zahnarzt eine detaillierte Röntgenaufnahme Ihres Kiefers machen. Dadurch erhält er eine Anatomiekarte Ihres Kiefers und Ihrer Sinusschleimhaut. Wenn genauere Informationen erforderlich sind, müssen evtl. CT-Aufnahmen gemacht werden. Diese ermöglichen es dem Chirurgen oder Zahnarzt, exakte Messungen für den chirurgischen Eingriff vorzunehmen.

Der Eingriff

Der Eingriff beginnt mit einem Einschnitt im Zahnfleisch. Das Zahnfleischgewebe wird angehoben, um den darunter liegenden Kieferknochen freizulegen. Der Chirurg muss eine kleine Öffnung im Kiefer ausschneiden, um Zugang zu Ihrer Sinusschleimhaut zu erhalten. Sehr sanft drückt der Chirurg dann die Schleimhaut nach oben und vom Knochen weg. Sobald der Zahnarzt die Schleimhaut erfolgreich verschoben hat, kann der Chirurg damit beginnen, den entstehenden Raum mit Ersatzknochenmasse zu füllen. Meist sind mehrere Millimeter eines Knochenimplantats nötig, um den Raum auszufüllen.

Vernähen

Wenn der Hohlraum, den die Sinusschleimhaut hinterlässt, vollständig mit Knochenmasse gefüllt ist, vernäht der Chirurg die Wunde. Dann folgt eine Genesungsphase, während der das Material des Implantats Zeit hat, mit dem Kieferknochen zu verwachsen. Erst nach 3 bis 6 Monaten kann die eigentliche Zahnimplantation erfolgen.

Gibt es verschiedene Arten des Sinuslifts?

Das Grundprinzip eines Sinuslifts ist immer dasselbe. Der einzige Unterschied besteht darin, auf welche Weise der Chirurg Zugang zur Sinusschleimhaut erhält.

Seitenfenstertechnik

Die gebräuchlichste Methode ist die so genannte Seitenfenstertechnik.

Anhebung des Kieferkamms und Osteotomtechnik

Die Anhebung des Kieferkamms und die Osteotomtechnik sind seltener. Beide Techniken führen jedoch eventuelle zu weniger Schmerzen und kürzeren Erholungszeiten. Ihr Chirurg oder Zahnarzt bespricht mit Ihnen, welche der Methoden für Ihren Eingriff verwendet wird.

Proteinwachstumsfaktoren

In den letzten Jahren haben einige Spezialisten damit begonnen, Proteinwachstumsfaktoren zu verwenden. Bei einigen Patienten tragen diese Faktoren zu einer schnelleren Heilung bei und helfen dem Implantat, innerhalb weniger Wochen mit der vorhandenen Knochenmasse zu verwachsen. Der Chirurg entnimmt diese Wachstumsfaktoren vor dem Eingriff aus Ihrem eigenen Blut. Sie werden dann dem Material des Implantats vor dem Einsetzen in den Kiefer hinzugefügt.

Was steht mir bevor?

Sie erhalten vor dem Eingriff eine örtliche Betäubung, weshalb Sie kaum Schmerzen verspüren sollten, während Sie sich auf dem Zahnarztstuhl befinden. In den ersten Tagen danach kann es jedoch zu Schmerzen, Schwellungen und Beschwerden kommen. Einige Zahnärzte bieten an, die Zahnimplantate gleichzeitig mit dem Sinuslift zu befestigen, das ist jedoch selten. Normalerweise bekommen Sie Ihr Implantat einige Monate nach dem Sinuslift. Leichte Blutungen aus Mund und Nase nach einem Sinuslift sind normal. Sie erhalten klare Anweisungen, wie Sie auf Ihr allgemeines Wohlbefinden und Ihre Zahngesundheit achten können. Stellen Sie sicher, dass Sie diese befolgen.

Patientenmanager

Justyna

Ihr persönlicher Patientenmanager

Kontaktieren Sie uns

Sie sind sich noch unsicher? Durch ein persönliches Gespräch können wir Ihre individuellen Fragen bestmöglich beantworten und Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen. Wir sind an Ihrer Seite. Lassen Sie uns den richtigen Arzt für Sie gemeinsam finden.