Guide für Adipositaschirurgie

In diesem Guide beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen zur Adipositaschirurgie: Wir informieren darüber, wann eine Operation sinnvoll und empfehlenswert ist, und geben Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Behandlungen sowie die zu erwartenden Ergebnisse.

Qunomedical hilft Ihnen dabei, den richtigen Arzt für Ihre Behandlung zu finden.

Was ist Adipositaschirurgie?

Adipositaschirurgie (auch Bariatrische Chirurgie oder operative Gewichtsreduktion) ist der Überbegriff für eine Reihe medizinischer Eingriffe, die die Größe oder das Volumen unterschiedlicher Partien des Verdauungsapparates reduzieren, um den Patienten bei der Gewichtsreduktion zu unterstützen. Dazu wird entweder die Essensaufnahme eingeschränkt, indem man den Magen verkleinert, oder die Nährstoffaufnahme reduziert, indem man den Dünndarm verkürzt.

Normalerweise wird Adipositaschirurgie bei Patienten angewandt, die unter Fettleibigkeit und damit einhergehenden Begleiterscheinungen leiden und bei denen eine traditionelle Diät und Sportprogramme nicht anschlagen. Weltweit wird Fettleibigkeit über einen Body-Mass-Index (BMI) Wert definiert, der über 30 liegt.

Was ist der Body-Mass-Index?

Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein weltweit anerkanntes Maß für Körperfett, der auf dem Verhältnis zwischen der Größe und dem Gewicht beruht. Der BMI ist ein nützliches Werkzeug für eine erste Einschätzung, ob eine Person sich in einer Gewichtskategorie befindet, die zu gesundheitlichen Problemen führen könnte. Er sagt jedoch alleine noch nichts über den tatsächlichen Fettanteil oder die Gesundheit dieser Person aus.

Der BMI berechnet sich Folgendermaßen: BMI = Gewicht (in Kilogramm) / Größe (in Metern) zum Quadrat oder: Gewicht (kg) ÷ Größe^2 (m^2) Der BMI wird universell in der Maßeinheit kg/m^2 angegeben.

Die Gewichtsklassifikationen des BMI lauten wie folgt:

unter 18,5 = Untergewicht
18,5 - 24,9 = Normalgewicht
25 - 29,9 = Übergewicht
30 - 40 = Fettleibigkeit (Adipositas)
über 40 = starke Fettleibigkeit

Wer kommt für einen bariatrischen Eingriff infrage?

Die Richtlinien sind von Land zu Land unterschiedlich, aber im Allgemeinen kann ein Eingriff im Bereich der Adipositaschirurgie von einem Arzt für jeden Erwachsenen empfohlen werden, der die folgenden Kriterien erfüllt:

  • BMI über 40
  • BMI über 35 bei Begleiterkrankungen, die in Verbindung mit Fettleibigkeit stehen, wie etwa Diabetes Typ II, gestörte Glukosetoleranz, Schlafapnoe, Hyperlipidämie, Bluthochdruck (Hypertonie) und/oder Herzerkrankungen
  • BMI über 30 mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen

Die Adipositaschirurgie sollte generell als letzter Ausweg für diejenigen dienen, bei denen eine Diät oder ein Sportprogramm nicht angeschlagen haben, egal, ob Sie zusätzlich unter medikamentöser Behandlung stehen oder nicht.

Was ist laparoskopische Chirurgie?

Die meisten Eingriffe im Bereich der Adipositaschirurgie sind heutzutage minimal-invasiv, da sie per Laparoskopie durchgeführt werden.

Die laparoskopische Chirurgie, oder auch “Schlüssellochchirurgie”, beschreibt eine moderne Operationstechnik, bei der der komplette Eingriff über einen kleinen Einschnitt (meist 0,5 bis 1,5 cm im Durchmesser) und unter Zuhilfenahme eines Laparoskops (ein dünner Schlauch mit Faseroptik) erfolgt. Bei den meisten Eingriffen setzt der Chirurg insgesamt 2 bis 4 laparoskopische Einschnitte.

Die größten Vorteile der Schlüssellochchirurgie sind eine kürzere Genesungszeit und die Reduzierung von Schmerzen und Blutergüssen nach der Operation.

Wie erfolgt der Eingriff?

Es gibt verschiedene Arten der Adipositaschirurgie, alle zeigen leichte Unterschiede in der angewandten Technik sowie den verwendeten Geräten und Technologien. Das hängt vom jeweiligen Behandlungsland und dem Chirurgen ab. Unten finden Sie die 3 Hauptarten der Adipositaschirurgie. Jeder Eingriff kann noch auf die Bedürfnisse und Wünsche der Patienten abgestimmt und angepasst werden.

Magenband

Das Magenband (oder auch verstellbares Magenband) ist ein Eingriff, der die Nahrungsaufnahme begrenzen soll.

Dafür wird ein Band um einen Teil des Magens gelegt, wodurch dieser verkleinert wird. Das Band wird dann mit Kochsalzlösung gefüllt. Ein unter der Haut platzierter „Port“ wird verwendet, um die Straffheit des Bandes kontrollieren zu können.

Durch die Magenverkleinerung reichen kleinere Nahrungsmengen aus, um den Hunger zu stillen und den Magen zu füllen. Das Magenvolumen ist abhängig von der Öffnung, die durch das verstellbare Band geschaffen wird. Diese wird über einen bestimmten Zeitraum hinweg langsam angepasst. In einzelnen Schritten, auch als „Fills“ bezeichnet, wird Kochsalzlösung in den Port injiziert. Normalerweise erfolgt die Injektion durch einen Arzt oder das Pflegepersonal, kann aber später auch vom Patienten selbst durchgeführt werden.

Bei einem Magenband werden Nahrung und Nährstoffe wie gewohnt aufgenommen - der Eingriff dient der Verkleinerung des Magens, damit die Zahl der aufgenommenen Kalorien reduziert wird. Dies führt dann zur Gewichtsreduktion. Der Eingriff ist reversibel, kann also rückgängig gemacht werden, und besitzt unter den Eingriffen zur Gewichtsreduktion das kleinste Risiko auf Komplikationen nach der Operation. Allerdings dauert es auch länger, bis sich Ergebnisse einstellen. Das eingesetzte Band ist außerdem ein Fremdkörper. Deshalb besteht ein kleines Risiko, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Operation erfolgen muss, falls mechanische Probleme entstehen.

Schlauchmagen

Der Schlauchmagen, auch Sleeve-Gastrektomie, ist ein Eingriff, der die Nahrungsaufnahme begrenzt und die Hormonproduktion reguliert.

Der Chirurg entfernt dafür etwa 80 % des Magens, wodurch ein bananenförmiger Schlauchmagen entsteht.

Durch diese drastische Verkleinerung kann der Patient nur eine sehr begrenzte Menge an Nahrung (und Kalorien) aufnehmen. Durch die neue Größe reguliert sich außerdem der Hormonspiegel der im Magen produzierten Hormone nach unten. Diese sind für das Hunger- und Sättigungsgefühl sowie den Blutzuckerspiegel verantwortlich.

Bei der Schlauchmagen-OP werden Nahrung und Nährstoffe wie gewohnt aufgenommen, allerdings in wesentlich kleinerer Menge. Die Vorteile dieser Art Operation sind:

  • eine schnelle und deutliche Gewichtsabnahme
  • ein relativer kurzer Klinikaufenthalt (ca. 2 Tage)
  • vergleichbare Ergebnisse zu komplexeren Eingriffen, wie einem Magen-Bypass (laut Kurzzeitstudien)

Die Schlauchmagen-OP kann nicht rückgängig gemacht werden und auf lange Sicht besteht Gefahr auf Vitaminmangel, wenn der Ernährungsplan nicht eingehalten wird. Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) genehmigt die Schlauchmagen-OP für Patienten mit einem BMI über 30, wenn zusätzlich mindestens eine Begleiterkrankung vorliegt, die mit Fettleibigkeit in Verbindung steht (z. B. Herzerkrankungen oder Diabetes).

Magen-Bypass

Die Magenbypass-Operation, auch bekannt als Roux-en-Y-Magenbypass, ist ein Eingriff, der bewirkt, dass die Nahrungsaufnahme begrenzt und die Absorption der aufgenommenen Nährstoffe verringert wird. Die Operation gilt als Goldstandard unter den Eingriffen zur Gewichtsreduktion.

Die Operation erfolgt in 2 Schritten: Zunächst schafft der Chirurg einen etwa walnussgroßen Beutel aus dem oberen Teil des Magens (Volumen ca. 30ml) und trennt diesen vom Rest des Magens. Der Dünndarm (Zwölffingerdarm) wird ebenfalls in 2 Teile unterteilt. Der Magenbeutel wird dann mit dem unteren Teil des Dünndarms verbunden, umgeht (englisch to bypass) also den restlichen Magen und oberen Teil des Dünndarms. Abgeschlossen wird der Eingriff, indem der obere Teil des Dünndarms weiter unten ebenfalls mit dem unteren Teil des Dünndarms verbunden wird, damit die Magensäure und Verdauungsenzyme in die aufgenommene Nahrung gelangen können.

Durch die Verkleinerung des Magens (der kleine Beutel), kann der Patient nur eine sehr begrenzte Menge an Nahrung und damit auch Kalorien aufnehmen. Außerdem wird die Nahrung (und damit Kalorien und Nährstoffe) nicht in gleichem Maße wie bisher vom Dünndarm aufgenommen, da ja ein wesentlicher Teil des Dünndarms umgangen wird. Diese Umlenkung der Nahrungsaufnahme hat auch Auswirkungen auf die Hormone, die für das Hunger- und Sättigungsgefühl sowie den Blutzuckerspiegel verantwortlich sind.

Durch einen Magenbypass wird die Verdauung und Nährstoffaufnahme verändert, die Verkleinerung von Magen und Dünndarm führen zu einem wesentlichen Gewichtsverlust. Die OP selbst besitzt unter den Eingriffen zur Gewichtsreduktion das höchste Risiko auf mögliche Komplikationen, da sie die aufwändigste unter den dargestellten Operationsarten ist. Gleichzeitig ist es aber auch der Eingriff mit den größten Erfolgen auf lange Sicht.

Nach einer Magenbypass-OP besteht die Gefahr auf Vitamin- und Mineralmangel. Deshalb müssen nach dem Eingriff für das restliche Leben ein strenger Ernährungsplan befolgt und Multivitamine / Mineralien ergänzend eingenommen werden. Ein Magenbypass ist grundsätzlich nicht reversibel, kann aber im Notfall rückgängig gemacht werden.

Wie lange dauert ein bariatrischer Eingriff?

Die Länge der Operation richtet sich nach dem Gesundheitszustand des Patienten und danach, welchen Eingriff man vornehmen lässt. Im Durchschnitt dauert die Behandlung zwischen 2 und 6 Stunden und findet unter Vollnarkose statt. Meistens ist nach der Operation ein Klinikaufenthalt von weiteren 1 bis 3 Tagen notwendig.

Nach dem Eingriff müssen Sie sich ausruhen und erholen, Sie können aber nach einigen Tagen nach Hause zurückkehren und sich, auf Anweisungen Ihres Arztes hin, auch allmählich wieder sportlich betätigen. Da die Eingriffe per Bauchspiegelung (Laparoskopie) vorgenommen werden, fallen Narben und Schwellungen klein aus, sollten aber trotzdem sorgfältig behandelt werden.

Die meisten Chirurgen geben Ihnen einen speziellen Ernährungsplan und Nahrungsergänzungsmittel (Multivitamine, Mineralien) mit, damit Sie mit ausreichend Nährstoffen versorgt sind. Die Ergebnisse der Gewichtsreduktion sollten sich innerhalb einiger Wochen einstellen, in einigen Fällen kann es auch einige Monate dauern.

Welche Ergebnisse kann ich von der Adipositaschirurgie erwarten?

Die Ergebnisse sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Sie hängen vom Ausgangsgewicht, den Begleiterkrankungen und der Art der Operation ab. Durchschnittlich betrachtet verlieren Patienten in den ersten Monaten nach dem Eingriff zwischen 15 und 30 % Ihres Gewichts.

Langzeitstudien haben ergeben, dass die meisten Patienten ihr neues Gewicht halten können, wenn Sie ihre Ernährung umstellen und Sport treiben. Über die Zeit ist eine gewisse Gewichtszunahme normal und zu erwarten, fällt aber im Vergleich zum anfänglichen Gewichtsverlust sehr gering aus.

Die einzelnen Ergebnisse variieren natürlich, je nach Umstellung der Lebensgewohnheiten, aber grundsätzlich ist der Gewichtsverlust nach einer Schlauchmagen-OP und einem Magenbypass ähnlich. Bei einem Magenband ist der Gewichtsverlust hingegen viel geringer.

Abgesehen vom Gewichtsverlust stellt sich bei vielen Patienten auch eine Verbesserung der Begleiterkrankungen ein, so bei Diabetes Typ II, Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel, Schlafapnoe oder Knie- / Hüftschmerzen. Einige Symptome verschwinden sogar gänzlich. Patienten berichten außerdem, dass sie körperlich aktiver sind und sich ihr Gemütszustand gebessert hat.

Welche Risiken gibt es bei Eingriffen zur Gewichtsreduktion?

Die laparoskopische Adipositaschirurgie ist minimalinvasiv. Wie jedoch bei allen operativen Eingriffen, gibt es bestimmte Risiken und mögliche Nebenwirkungen. Dazu zählen Blutungen, Infektionen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blutgerinnsel, Gallensteine, Hernien und Strikturen (Verengungen). Die meisten Patienten berichten jedoch von einer Verbesserung ihres Gemütszustandes und Wohlbefindens, während sie über die ersten Monate hinweg Gewicht verlieren.

Um Komplikationen nach der OP zu reduzieren, sollten Sie einen erfahrenen Bariatrischen Chirurgen wählen und alle Anweisungen zur Nachsorge gewissenhaft befolgen. Meistens werden Ihnen Multivitamine und Mineralien verschrieben, um einer Mangelernährung vorzubeugen. Hinzu kommen Medikamente gegen Gallensteine, die oft nach einem radikalen Gewichtsverlust auftreten. Außerdem sollten Sie sich strickt an den Diät- und Trainingsplan halten, den Ihnen Ihr Chirurg vorgibt, damit Sie Ihr neues Gewicht halten können und sich an einen neuen Lebensstil gewöhnen.

Wie teuer ist die Behandlung?

Details zu den Preisen in verschiedenen Ländern und Qunomedical Behandlungspakete finden Sie in unserem Adipositaschirurgie Kostenüberblick.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff basieren die Kosten darauf, wie aufwändig die Operation ist, wie erfahren der Chirurg, und in welchem Land die Behandlung durchgeführt wird. Unten finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Kosten für einen bariatrischen Eingriff in unterschiedlichen Ländern.

Grundsätzlich können in Deutschland die Kosten für eine bariatrische Operation von der Krankenkasse übernommen werden. Dazu ist ein Antrag nötig, der zusammen mit dem behandelnden Arzt gestellt wird. Dieser beinhaltet unter anderem ein ärztliches Attest, sowie ein Motivationsschreiben und die Bescheinigung über die Teilnahme an einer Ernährungsberatung. Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Kasse die Operation genehmigt:

  • medizinische Notwendigkeit der Operation (alternative Behandlungen wurden ohne ausreichenden Erfolg ausprobiert)
  • es handelt sich nicht um eine behandelbare Erkrankung, die starkes Übergewicht verursacht
  • es liegen keine wichtigen medizinischen Gründe gegen eine Operation vor (Schwangerschaft, Drogenabhängigkeit, etc.)
  • Bereitschaft zur Veränderung der Lebensgewohnheiten (gesunde Ernährung, Sport) ist beim Patienten vorhanden

Das Leben nach der Operation

Viele Beschwerden können durch eine Adipositas-OP verbessert oder ganz behoben werden. Darunter fallen zum Beispiel Asthma, Schlafapnoe, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ II, orthopädische Erkrankungen, Migräne oder die gastroösophageale Refluxkrankheit. Eingriffe zur Gewichtsreduzierung können das Leben des Patienten verbessern und sind in einigen Fällen die effektivste Lösung für Menschen, die an Übergewicht und Begleiterkrankungen leiden.

Zu einem erfolgreichen Gewichtsverlust nach der Operation tragen viele Faktoren bei, darunter auch die Bereitschaft des Patienten, seine Lebensgewohnheiten auf lange Sicht zu ändern - seine Ernährung umzustellen und Sport zu treiben. Einen Ernährungsplan und Anweisungen, was Sie an Ihrem Lebensstil ändern müssen, erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt. Sie sollten diese sorgfältig einhalten und befolgen.

Veränderungen in Ihren Lebensgewohnheiten nach der Operation:

Ernährung

Die Ernährung ist ein wichtiger Aspekt der postoperativen Nachsorge. Normalerweise ist eine proteinreiche und vollwertige Diät zu empfehlen, die arm an Kohlenhydraten ist. Dabei ist wichtig, dass Sie zunächst flüssige oder pürierte Nahrung zu sich nehmen und allmählich zu fester Nahrung übergehen.

Multivitamine und Nahrungsergänzungsmittel werden von Ihrem Arzt verordnet. Diese sind notwendig, damit in Ihrer Ernährung nichts fehlt und Sie nicht unter Mangelernährung leiden.

Sie sollten darauf achten, dass Sie immer genügend zusätzliche Flüssigkeit zu sich nehmen (2 Liter pro Tag) und kalorienreiche Getränke meiden.

Sie sollten außerdem damit rechnen, dass Sie Ihre Ernährung in Teilen oder auch radikal umstellen müssen werden: Keine oder nur wenige Snacks zwischendurch, kleine Portionen, das Essen ausgiebig kauen und langsam essen.

Diese Veränderungen können zu Anfang überwältigend scheinen, die meisten Patienten gewöhnen sich jedoch relativ schnell an die neue Essenssituation und können Sie erfolgreich in ihren Alltag einbauen.

Körperliche Betätigung

Ein regelmäßiges Training lässt Sie abnehmen, gibt Ihnen Energie und ein gutes Gefühl. Der Fokus liegt dabei auf Ausdauer, Beweglichkeit und Krafttraining.

In den ersten 6 Wochen nach der Operation werden leichte Übungen wie regelmäßige Spaziergänge empfohlen. Im Laufe der darauffolgenden Wochen können Sie dann Ihren eigenen Trainingsplan erstellen und von leichten Übungen zu Cardio- und Krafttraining übergehen.

Das tägliche Training sollte Teil Ihres Alltags werden. Es hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern verbessert auch Ihre Gesundheit insgesamt.

Was kommt sonst noch nach dem Eingriff auf mich zu?

Im Normalfall treten nach der Operation keine Komplikationen auf. Es kann sein, dass es zu Nebenwirkungen wie Verstopfung, dem Dumping-Syndrom (eine Sturzentleerung der Nahrung vom Magen in den Dünndarm, was Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüche zur Folge haben kann), Gallensteinen oder Wundinfektionen kommt.

Bei einem radikalen Gewichtsverlust kann es sein, dass Ihre Haut danach an verschiedenen Stellen erschlafft. Deshalb entscheiden sich viele Patienten nach der Adipositas-OP für ein Body Contouring, um die Haut zu straffen und ihr Aussehen zu verbessern. Ein solcher Eingriff kann ca. 12 bis 18 Monate nach der Adipositas-OP erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Patient den größten Gewichtsverlust hinter sich und ist an seinen neuen Alltag gewöhnt. Ein Body Contouring beinhaltet Eingriffe wie Oberarm- oder Oberschenkelstraffung oder einen Halslift.

Emotional sollten Sie darauf gefasst sein, dass unter Umständen Veränderungen in Ihren Beziehungen auftreten oder Sie eine Weile brauchen, um Ihr neues Ich zu akzeptieren. Durch die Umstellungen in Ihrem Lebenswandel kommt sehr viel auf Sie zu, was Sie in Ruhe verarbeiten müssen. Damit Sie sowohl körperlich wie auch geistig gesund bleiben, sollten Sie sich Freunden und Familie anvertrauen oder einer Selbsthilfegruppe beitreten. Sie helfen Ihnen dabei, sich wohl zu fühlen und Ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Entscheidung zu einer bariatrischen Operation kann Ihr Leben radikal verändern und positiv beeinflussen. Wichtig ist an dieser Stelle zu betonen, dass es Engagement und Einsatzbereitschaft Ihrerseits braucht, damit die Gewichtsreduzierung erfolgreich ist. Es ist unabdingbar, dass Sie sich im Vorfeld der Operation körperlich und seelisch auf das Kommende vorbereiten. Nur so sind drastische Verbesserungen in Ihrem Leben vor, während und nach dem Eingriff möglich.

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Wo werden Eingriffe zur Gewichtsreduktion durchgeführt?

Unten finden Sie einige unserer beliebtesten Kliniken für Adipositaschirurgie:

CosMed Clinic - Tijuana, Mexiko

KCM Clinic - Jelenia Gora, Polen

SurGal - Brünn, Tschechische Republik

Kardiolita Hospital -Vilnius,Litauen

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